Filmabend vom 18. August 2018 des Dorfvereins Guntmadingen Unsichere Wetterprognosen führten dazu, den ursprünglich auf dem Schulhausplatz der Schule Guntmadingen geplanten Filmabend kurzfristig als «Indooranlass» durchzuführen. Entgegen den unzähligen im Vorfeld konsultierten Prognosen meinte es das Wetter an diesem Samstagabend jedoch sehr gut und es fiel kein einziger Tropfen Regen. Mit der Scheune von Hans Schwaninger konnte eine sehr gute Alternative gefunden werden und so rückten die rund siebzig anwesenden Mitglieder des Dorfvereins einfach ein wenig näher zusammen, was der Stimmung keinen Abbruch tat – im Gegenteil. Der gemütliche Anlass startete offiziell um 18:30 Uhr und die langsam eintreffenden Mitglieder des Dorfvereins erwartete eine grosse Auswahl an Speisen und Getränken. Es wurden sowohl Würste wie Steaks vom Grill angeboten, welche man zusammen mit dem feinen – natürlich selbstgemachten – Kartoffelsalat geniessen konnte. Vor allem die Kinder erfreute das gratis angebotene Popcorn, welches bereits zu Beginn der Veranstaltung schon den einen oder anderen dankbaren Abnehmer fand, und natürlich durfte bei einem richtigen Kinoabend auch eine feine Glace nicht fehlen. Nach einer kurzen Begrüssung und Einführung durch den Präsidenten des Dorfvereins, Hans Schwaninger, startete der Filmabend pünktlich um 20 Uhr mit zwei Kurzfilmbeiträgen. Beim ersten Beitrag handelte es sich um eine Dokumentation über die Gemeinde Guntmadingen aus dem Jahr 1998. Der zweite Beitrag war ein Zusammenschnitt der beiden letzten grossen Traktorenfeste in Guntmadingen in den Jahren 2004 und 2008. Manch ein Mitglied des Dorfvereins schwelgte in den schönen Erinnerungen an diese Grossanlässe – organisiert durch die Freunde alter Landmaschinen – welche das Dorf Guntmadingen zum Mekka der begeisterten Fans alter Landmaschinen machte. Tempi passati!? Nach den beiden Kurzfilmen wurde der aus dem Jahr 2017 stammende Kinofilm «Die göttliche Ordnung» von Petra Volpe gezeigt. Hierbei handelt es sich um den ersten Film, welcher sich mit der Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts und dessen spätere nationale Einführung im Jahr 1971 auseinandersetzt. Die Mitglieder des Dorfvereins wurden mit diesem Film auf eine emotionale Reise in die ländliche Schweiz der Siebzigerjahre entführt. Bei Jung und Alt stiessen sämtliche filmischen Beiträge des Abends auf ein sehr grosses Interesse und so konnte man im Anschluss ausgiebig den persönlichen Austausch untereinander pflegen. Ein gelungener Vereinsabend fand so seinen Ausklang mit regen Gesprächen.
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